Von Mexico City nach San Miguel de Allende sind es nur noch vier Stunden im Luxusbus. Wir besuchten die Freundin und Kuenstlerin, Anita von Ballmoos, die seit ca. 15 Jahren dort lebt und mit Beto, einem Musiker verheiratet ist. Da ihr Haus ziemlich weit abgelegen auf dem Land steht, haben wir uns gleich bei unserer Ankunft bei ihren Kindern, Jade und Jacinto, nach allfälligen Animalitos erkundigt (unsere übliche Angst vor Spinnen, Schlangen etc.) und darauf erfahren, dass es derzeit im Haus sehr viele Tiere habe: 5 junge und 2 erwachsene Hunde sowie 2 Katzen! Es war sehr lebendig und vermutlich haben die Skorpione und Spinnen daher das Weite gesucht (zu unserer Beruhigung). Gleich neben Anitas Haus liegt ein wunderschönes Naturreservat, in das wir spazieren gingen. Wassermangel ist auch in San Miguel ein grosses Thema. Wir konnten über den trockenen Teil des Stausees spazieren. Es war sehr schön.
San Miguel ist ein Ort, wo die Babyboomers aus den USA die kalten Monate oder gleich den Rest ihres Lebens verbringen. Alle sind sehr freundlich und fröhlich. Die ganze Innenstadt ist totalsaniert, geschmackvoll dekoriert und alles ist sehr teuer. Die Gringo-RentnerInnen prägen das Gesamtbild in grossem Masse. Dafür gibt es ein relativ dichtes kulturelles Angebot, was den Ort auch attraktiv macht. Eine Galerie zeigte gerade die Ausstellung eines mexikanischen Fotografen, der diese neuen Einwohner San Miguels portraitiert hat. „Another Day in Paradise“

Anitas Haus und Hund

Die Herzensbrecher



Beto und Anita Fotograf: Jacinto


Jacinto

Lisa und Anita beim Hundemassieren

Im Garten von Anita

Spaziergang ins Naturreservat



Der ausgetrocknete Stausee









Kathedrale von San Miguel Aussicht von unserem Zimmer
