"Ich weiss nicht mehr genau wie das Gefühl zu dem Wort funktioniert"*
Videoinstallation mit vier Spiegeln
Grösse variabel / Loop: 9'11", Farbe (ohne Ton)
Eine Videoprojektion trifft auf Spiegel, die wie Fensterscheiben direkt an einer fensterlosen Wand angebracht sind. Deren Reflektion wird entsprechend dem Einfalls- und Ausfallswinkel auf den Boden geworfen. Es entsteht die Illusion eines Lichteinfalls durch ein sonnendurchleuchtetes Fenster, hinter dem sich Bäume im Wind bewegen. So, als ob man an einem sonnigen Nachmittag in einem Innenraum wäre und die Aussenwelt durch diese Sonnenprojektion hereinträte. Der Titel stellt die Reihenfolge von Quelle und Effekt in Frage.
(* Zitat Sibylle Berg aus "Der Mann schläft")
Bilder unten: Installation im Haus für elektronische Künste, Basel (25.11.11 - 08.01.12)




